Meine Bären

 
 
 
 
 
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Links: Der dreibeinige Andrew - erster befreiter Mondbär

gestorben 2006 - lesen Sie einen Nachruf für Andrew

 

Das Schicksal von Andrew und seinen Artgenossen

Tausende von Bären erleiden in asiatischen Ländern auf Bärenfarmen ein Leben voller Qualen. All das geschieht, damit ihnen der Gallensaft abgezapft und in der Traditionellen Medizin zur Heilung von Krankheiten wie Kopfschmerzen oder Hämorrhoiden eingesetzt werden kann. Die Bären sind in Käfigen gefangen, in entsetzlich engen „Presskäfigen"; oder länglichen Käfigen, die allesamt unvorstellbare physische und mentale Leiden verursachen. Aber damit ist das Grauen für die Tiere noch nicht beendet, denn außerdem wird ihnen mit schmerzhaften Methoden der Gallensaft entnommen. Dazu zählt auch eine grobe Operation, bei der entweder ein Stahlkatheter in ihren Bauch implantiert oder eine permanente Öffnung, bekannt als „frei tropfende" Technik, zugefügt wird. Viele Bären sterben infolge der unhygienischen Operationsbedingungen und die überlebenden verbringen den Rest ihres Lebens in Leid und Elend. In ganz Asien gibt es verschiedene und immer neue Methoden, um auf Farmen gehaltenen Bären die Galle abzuzapfen. Aber ALLE sind unvorstellbar grausam und völlig inakzeptabel.

„Melody“ wartet auf ihre Operation

3 Bären bei der Ankunft

Der arme „Quantock" bei seiner Ankunft

AAF ( Animals Asia Foundation) und wie alles begann:

1993 entdeckte Jill Robinson, die Gründerin der Animals Asia Foundation (AAF) und damals noch tätig für den International Fund for Animal Welfare (IFAW), Bären auf einer Farm in China, die dort unter unerträglichen Bedingungen existierten. Bilder dieser schönen Bären, unfähig, sich in den kleinen Drahtkäfigen zu bewegen, wurden von internationalen Print- und Fernsehmedien in der ganzen Welt gezeigt. Deutlich konnte man die schmutzigen, infizierten Katheter sehen, die aus dem Unterleib der Bären herausragten und durch die der Gallensaft für den Gebrauch in der Traditionellen Medizin abgezapft wurde.
1995 schloss das Ministerium für Frostwirtschaft in Guangdong jene Farm, die Jill entlarvt hatte und übergab die Bären in die Obhut von Jill und Animals Asia. Nach erfolgter Operation und Genesung wurden sieben davon im Dezember 1996 in ein Rettungsgehege in Pan Yu freigelassen. Fünf dieser Bären haben bis heute überlebt und leben sicher, zufrieden und frei.

In den Jahren 1997 und 1998 verhandelten wir weiterhin intensiv mit den chinesischen Behörden und propagierten verstärkt die Verwendung pflanzlicher Alternativen anstelle von Bärengalle in der Traditionellen Medizin.

1999 nahmen Ermittler von AAF eine Einladung der chinesischen Behörden in Peking an, gemeinsam elf Bärenfarmen in der Provinz Sichuan zu besuchen. Verhandlungen zu einem neuen Abkommen über Bärenfarmen und die Rettung einer größeren Anzahl von Bären begannen.

Im Juli 2000 wurde eine bislang noch nie da gewesenes Übereinkunft in Peking, Sichuan und Hongkong zwischen den chinesischen Behörden und AAF über die Zusammenarbeit zur Rettung von 500 Bären in der Provinz Sichuan und das langfristige Ziel der Abschaffung der Bärenfarmen unterzeichnet.

Im Juli 2000 wurde eine bislang noch nie da gewesenes Übereinkunft in Peking, Sichuan und Hongkong zwischen den chinesischen Behörden und AAF über die Zusammenarbeit zur Rettung von 500 Bären in der Provinz Sichuan und das langfristige Ziel der Abschaffung der Bärenfarmen unterzeichnet.

Wenn Sie mehr über AAF wissen möchten, schauen Sie unter www.animalsasia.de

Sehen Sie, wie es Ihnen und weiteren 217 Bären heute geht - im Rettungszentrum in CHENGDU WEITER > HOME

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